Bridge-Kamera
Zwischen Kompaktkamera und SLR sind Bridge-Kameras angesiedelt.
Sie vereinen die Handhabung von Spiegelreflexkameras mit der Konstruktion von Kompakten.
Vorteile einer Bridge-Kamera:
- Es gibt keinen mechanischen Spiegel, der bei der Aufnahme hochgeklappt wird.
- Bridge-Kameras decken einen relativ großen Zoombereich ab, typisch etwa von 28mm bis 400 mm (equivalent zu 35mm-Kameras).
- Viele verfügen über ein Filtergewinde und einen Blitzschuh.
- Sie haben einen klapp- oder schwenkbarer Monitor.
- Bridge-Kameras können auch Videosequenzen aufnehmen.
- Durch die geschlossene Bauweise sind sie besser vor Staub auf dem Sensor geschützt, als SLR-Kameras.
- Die Ausrüstung ist klein genug, um komplett in eine kleine Kameratasche zu passen.
- Sie sind deutlich billiger als dSLR-Systeme!
Nachteile von Bridge-Kameras:
- Die Bildqualität ist schlechter als bei dSLR-Kameras, v.a. weil der Bildsensor wesentlich kleiner ist (allerdings ist die Qualität immer noch gut genug um gute Abzüge in A3 anzufertigen).
- Die Nutzung von Wechselobjektiven ist nicht möglich.
- Sie haben ein stärkeres Bildrauschen bei hohen ISO-Werten als SLR-Kameras.
- Bridge-Kameras sind deutlich größer als Kompaktkameras.
Die überzeugenden Einsparungen beim Preis und Gewicht machen Bridge-Kameras für ambitionierte Hobbyfotografen daher auf Reisen zum idealen Kameratyp.
